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Doppelte Sicherheit
Fotoelektronischer Rauchmelder, ESY-LUX PROTECTOR

Rauchmelder retten Leben und schützen Ihr Eigentum durch Frühwarnung

Es ist mitten in der Nacht, alle schlafen seelenruhig, und im Haus beginnt es zu brennen. Die Ursachen sind vielfältig: noch glimmende Zigaretten, ein defektes elektrisches Gerät oder......
Da der Geruchsinn beim Menschen während des Schlafens »ausgeschaltet« ist, giftige Gase nicht wahrgenommen werden können, verliert man das Bewusstsein...

Eine Katastrophe, bei der Hab und Gut meist versichert sind, doch wertvolle Dokumente oder liebgewonnene Erinnerungsstücke oder Möbel sind schwer zu ersetzen.

Doch viel wichtiger ist das Leben, denn der Mensch hat nur Eines, und dies ist unersetzlich. Die meisten Menschen sagen sich insgeheim: »Bei mir wird schon nichts passieren. Doch Wohnungsbrände entstehen häufiger als man denkt.

 

Fakten:

  • Ca. 240.000 registrierte Brände pro Jahr in Deutschland
  • Ca. 3,5 Mrd. EUR Sachschaden in den Privathaushalten
  • Pro Jahr ca. 800 Tote bei Bränden in Wohnungen und Eigenheimen
  • Ca. 40.000 Leicht- und 5.500 Schwerverletzte

Vielfältige Ursachen und Brandgefahren:

  • 11% aller Brände entstehen durch Kinderhand. Dabei liegt es nicht an den fehlenden Vorsichtsmaßnahmen der Eltern, sondern an der magischen Anziehungskraft, die das Feuer auf den Menschen und speziell auf Kinder ausübt
  • Alte bzw. defekte Elektrogeräte z.B. durch einen Kurzschluss oder durch Überhitzung bei »Stand-by«-Schaltungen führen häufig zu Schwelbränden
  • Zunehmende Raum- und Gebäudeausstattung
  • Rauchen im Bett, dabei eingeschlafen und nie wieder aufgewacht
  • Vergessene, noch brennende Kerzen
  • Unachtsamkeit, z.B. Bügeleisen vergessen, auszuschalten?, Herdplatte noch an?
  • Brandstiftung
  • Unsachgemäße Lagerung von Brennstoffen, etc.

Die Gefahr wird meist unterschätzt

  • Ein Drittel aller Brände entsteht nachts, zwischen 23.00 und 7.00 Uhr
  • 70% aller Brände entstehen in der Küche
  • 75% aller Brandopfer sterben nicht durch die Flammen, sondern durch den Rauch
  • Da der Geruchssinn beim Menschen (und auch bei Tieren) während des Schlafes »ausgeschaltet« ist, können giftige Gase und Rauch nicht wahrgenommen werden. Der Schlafende wird bewusstlos und erstickt, ohne zu erwachen

Brandtote sind Rauchtote

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Rauchmelder-Pflicht in vielen Bundesländern

Wie wichtig die flächendeckende Ausrüstung aller Wohnungen mit Rauchmeldern ist, haben inzwischen auch viele Bundesländer erkannt. In immerhin neun Ländern sind Rauchmelder im privaten Wohnbereich inzwischen Vorschrift bei Neu- und Umbauten. In der Regel müssen Bestandsgebäude im Laufe einer bestimmten Frist nachgerüstet werden. Solche gesetzlichen Regelungen in der jeweiligen Landesbauordnung existieren bislang in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen und Sachsen-Anhalt.

Im Schlaf wird Rauch nicht wahrgenommen

Laut der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) werden etwa zwei Drittel aller Brandopfer nachts im Schlaf vom Feuer überrascht. Das Tückische hierbei: Im Schlaf funktioniert der menschliche Geruchssinn nicht. Der Rauch wird nicht wahrgenommen. Wertvolle Sekunden oder gar Minuten vergehen bis die Rauchkonzentration und die Temperatur derart ansteigen, dass das Brandopfer schließlich erwacht. Dann allerdings ist es oft zu spät.

"Rauchmelder der beste Lebensretter in der Wohnung"

Vor allem der hochgiftige Brandrauch wird zur Todesfalle, aus der es fast kein Entrinnen mehr gibt. Er ist viel gefährlicher als das Feuer selbst. "Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in der Wohnung", so die Experteneinschätzung der vfdb. Bei der ersten Rauchentwicklung schlagen die Geräte laut Alarm, so dass Hausbewohner frühzeitig geweckt werden und sich in Sicherheit bringen können, bevor ihnen Feuer und Rauch alle Fluchtwege abschneiden.

Mindestausstattung mit Rauchmeldern

Unabhängig davon, ob ein Bundesland Rauchmelder vorschreibt, empfiehlt die vfdb: "Rauchmelder sollten mindestens in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren installiert werden." Bei Fluren ist die Installation vor allem dann wichtig, wenn der Flur im Brandfall als Fluchtweg genutzt werden muss. "Allerdings kann ein Rauchmelder nur dann Leben retten, wenn er richtig installiert ist“, mahnt Christian Rudolph, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention in der vfdb.

Installation eines Rauchmelders

Demnach müsse ein Rauchmelder in waagerechter Position an der Decke befestigt sein und ausreichend Abstand (mindestens 50 Zentimeter) zu den Zimmerwänden haben. Er darf nicht in der Nähe von Luftschächten oder in starker Zugluft angebracht werden. Batterie betriebene Geräte sollten jeden Monat manuell auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden.

Rauchmelder nicht vom Wühltisch kaufen

Nicht zuletzt wegen der recht jungen gesetzlichen Vorschriften zu Rauchmeldern, ist das Angebot in letzter Zeit massiv gestiegen. Inzwischen liegen Rauchmelder sogar in Supermärkten als Sonderposten auf dem Wühltisch. Für den Verbraucher ist es dadurch nicht leichter geworden, ein qualitativ hochwertiges und somit sicheres Gerät zu erkennen.

Grundsätzlich raten Experten zum Kauf von einfachen Geräten, die leicht zu montieren sind. Die Berliner Feuerwehr empfiehlt den Einsatz von Batterien mit einer besonders langen Lebensdauer von mindestens fünf Jahren und rät zugleich vom Kauf beim Discounter ab. "Kaufen Sie den Rauchwarnmelder dort, wo Sie dazu kompetent beraten werden können", so der eindringliche Appell. Außerdem sollte klar nach zu verfolgen sein, welcher Hersteller das jeweilige Gerät produziert hat.

Qualität erkennen

Gesetzlich müssen Rauchmelder der Norm "EN 14604" entsprechen. Diese legt unter anderem die Mindestlautstärke des Alarms, sowie einige Mindeststandards im Bereich der Funktionalität fest. So müssen die Geräte beispielsweise so gebaut sein, dass der Rauch von allen Seiten gleich gut eindringen kann. Außerdem muss der Rauchmelder einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Alarms haben und auf einen notwendigen Batteriewechsel 30 Tage vorher durch ein wiederkehrendes Warnsignal hinweisen.

Die Einhaltung der Standards überwacht in Deutschland der Verband der Sachversicherer (VdS). Produkte, welche die Norm erfüllen, erhalten die CE-Kennzeichnung. Darüber hinaus zeichnet der VdS, ebenso wie der TÜV Nord, mit einem besonderen Gütesiegel Geräte von besonders hoher Qualität aus, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. So zertifizierte Produkte unterliegen der ständigen Kontrolle durch das prüfende Institut, so dass das VdS-Siegel oder auch das KRIWAN-Zertifikat des TÜV Nord dem Verbraucher als wichtiges Qualitätsmerkmal dienen können.

Spezielle Rauchmelder für Küche und Bad

In Räumen, in denen regelmäßig starker Dampf, Rauch oder Staub entsteht (z.B. in Küche oder Bad), würden normale Rauchmelder oft nervige Fehlalarme produzieren. Hier rät die vfdb zu Geräten mit Stummschalter. Wird ein Alarm ausgelöst, kann der Rauchmelder durch Knopfdruck vorübergehend stummgeschaltet werden. Die Sensibilität wird hierdurch herabgesetzt und der Alarm verstummt.

Er wird erst wieder ausgelöst, wenn sich die Rauchkonzentration im Raum verdreifacht. Dann kann man den Alarm auch nicht mehr stummschalten. Nach einer festgelegten Zeitspanne (je nach Gerät zwischen acht und zehn Minuten nach Betätigen des Stummschalters), stellt sich der Rauchmelder automatisch wieder auf seine Standardsensibilität zurück.

Zigarettenqualm oder Kerzen lösen bei ordnungsgemäß installierten Geräten mit normaler Sensibilität übrigens keine Fehlalarme aus, wenn man die brennende Kippe nicht gerade direkt unter den Rauchmelder hält. Auch Raucherhaushalte können also problemlos mit den elektronischen Lebensrettern ausgerüstet werden.

Quelle: T-Online

 

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Letzte Aktualisierung im Web am:   24.05.2012